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Faust Quartett - Profil

„Gelebte Musik! Pure Spielfreude!“

startpage.jpgDas Faust Quartett wird für „höchste Spielkultur, Bewusstsein für musikalische Prozesse und einen ausgeprägten Klangsinn“ von Presse und Publikum gefeiert.
Nach seiner Gründung 1996 in Weimar wurde das Faust Quartett schnell bekannt. Ausgebildet von Eberhard Feltz, dem Alban Berg Quartett und Hagen Quartett erhielt es zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. beim Paolo Borciani Wettbewerb, dem Concours International de Bordeaux und dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD.

Das Quartett gastiert in renommierten Häusern wie dem Konzerthaus Berlin, dem Gewandhaus Leipzig, dem Beethovenhaus Bonn, dem Prinzregententheater München, dem Konzerthaus Oslo, dem Concertgebouw Amsterdam und unternimmt regelmäßig Konzertreisen durch die Schweiz, Norwegen und die Niederlande. Tourneen führten es bis nach Südamerika und in Zusammenarbeit mit dem Goetheinstitut durch mehrere Länder Afrikas. Auch auf Festivals wie dem „Heidelberger Frühling“, dem Schleswig-Holstein Musikfestival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, Schwetzingen und Bergen präsentieren sich die Musiker.

Darüber hinaus trat das Faust Quartett vielfach im in- und ausländischen Rundfunk und Fernsehen auf (BBC London, RSI Lugano, Radio Hilversum, ARD, WDR, BR) und brachte Tonträger mit Werken von u.a. Beethoven, Brahms und Mendelssohn heraus.

startpage2.jpgBereicherung und Inspiration erfährt das Quartett im Zusammenwirken mit anderen Künstlern wie Patrick Gallois, Bernd Glemser, Volker Jacobsen, Catherine Beynon und Dimitri Ashkenazy.
Ebenso suchen die Musiker bewusst die Auseinandersetzung mit ihrer Zeit, indem sie engen Kontakt zu Komponisten pflegen, die ihnen bereits mehrfach Werke gewidmet haben. So brachte das Faust Quartett Werke von Ludger Vollmer, Carsten Hennig, Wolfgang Rihm, Peter Maxwell Davies und Edith Canat de Chizy zur Uraufführung.
Auch der Dialog mit der traditionellen Volksmusik verschiedener Länder fasziniert die vier Künstler und veranlasst sie, Programme mit Musikern wie dem türkischen Gypsy- Klarinettisten Selim Sesler, der chinesischen Erhu Solistin Zhenfang Zhang und dem afghanischem Perkussionisten Hakim Ludin zu initiieren.

Die Experimentierfreude der Musiker spiegelt sich außerdem in der Gestaltung von Programmen, welche die Instrumentalmusik mit anderen Künsten wie Gesang, Tanz, darstellendem Spiel und Literatur verbinden, wie etwa in der Multimedialen Musik und Tanzperformance „My Love is as a Fever“ von Ludger Vollmer nach Texten von Shakespeare.

Weiterhin zeichnet sich das Faust Quartett durch sein besonderes pädagogisches Engagement aus. Bei Schulbesuchen, auch im Rahmen der Projekte von „Rhapsody in School“ und in Gesprächskonzerten gelingt es den Musikern besonders gut, die Lebendigkeit der Musik und ihre Freude daran einem breiten Publikum zu vermitteln. Als Gastdozenten an Konservatorien und bei Meisterkursen in Deutschland, Norwegen, den Niederlanden und den USA geben die Musiker ihre Erfahrung an den musikalischen Nachwuchs weiter.

Mit „Faust“ als Namenspatron nimmt das Quartett Bezug auf Johann Wolfgang von Goethe, der im Streichquartett „vier vernünftige Leute sich miteinander unterhalten“ hörte. In diesem Sinne strebt auch das Faust Quartett in seiner Arbeit nach der höchsten Form von Kommunikation.